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Ab 24. November gilt die 15. BayIfSMV, vorerst bis 15. Dezember 2021 - für Chor- und Ensembleproben gilt 2G-plus!:Aktuelles zur Kirchenmusik in der Corona-Pandemie

Corona Symbolbild
Datum:
Veröffentlicht: 10.12.21
Von:
Andreas König

Im Hinblick auf geschlossene Räume darf der Zugang zu Proben im Bereich der Laien- und Amateurensembles, nur durch Besucher erfolgen, soweit diese gemäß 2G plus-Regelung:

  • geimpft oder genesen sind und zusätzlich über einen Testnachweis nach § 4 Abs. 6 der 15. BayIfSMV (Antigentest, Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) verfügen.

Abweichend hiervon können zugelassen werden:

  • minderjährige Schülerinnen und Schüler, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind, oder regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, zur eigenen Ausübung musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten. (Kinder-, Jugendchormitglieder)
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, bei Vorlage eines Testnachweises nach §4 Abs. 6 Nr. 1, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde.

Bei musikalischen oder kulturellen Proben von Laien- und Amateurensembles besteht in Gebäuden und geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske (Maskenpflicht). Die Maskenpflicht gilt dabei nicht am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. (Wir empfehlen, bei Chorproben einen erweiterten Mindestabstand von 2 m einzuhalten).

Ferner gilt die Maskenpflicht nicht, soweit sie zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt. S. hierzu § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 .

Probenräume dürfen mit maximal 25 % der Kapazität ausgelastet werden.

Alternativ bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m (empfohlen: 2 m) zu anderen Plätzen gewahrt ist.

Im Bereich der Laien- und Amateurensembles hat der Betreiber oder Veranstalter ein individuelles Infektionsschutzkonzept auf Grundlage des jeweiligen Rahmenkonzeptes zu erarbeiten und zu beachten. Die Infektionsschutzkonzepte sind der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde nur auf Verlangen vorzulegen, soweit unter 1.000 Personen zugelassen werden. (Das derzeit noch gültige Rahmenkonzept für Proben in den Bereichen Laienmusik und Amateurtheater ist vom 13.9.2021. Wir erwarten eine aktualisierte Fassung.)

 

Bei Kirchenkonzerten gilt 2G plus!

Zu kulturellen Veranstaltungen haben Besucher gemäß 2G plus-Regelung Zugang, die

  • noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind oder
  • geimpft oder genesen sind (im Sinne des § 2 Nr. 2 und 4 SchAusnahmV) und zusätzlich über einen Testnachweis nach § 4 Abs. 6 der 15. BayIfSMV (Antigentest, Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) verfügen.
  • Außerdem dürfen max. 25% der Kapazität ausgelastet werden.

Es besteht auch am Platz durchgängig FFP-2-Maskenpflicht, und der Mindestabstand (1,5 m) zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, muss eingehalten werden. So bemisst sich die Höchstteilnehmerzahl zugleich auch nach der Möglichkeit, den Mindestabstand einzuhalten.(vgl. § 4 Abs. der 15. BayIfSMV).

Für den Einzel- und Kursunterricht sowie die Fortbildungsangebote im Rahmen der Diözesanen Kirchenmusikausbildung gilt 2G!

Im Hinblick auf geschlossene Räume darf der Zugang zu Musikschulen nur durch Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Besucher, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige erfolgen, soweit diese

  • geimpft oder genesen oder noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind (2G-Regelung).

Darüber hinaus können zugelassen werden:

  • minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, zur eigenen Ausübung musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Dies ist vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält, und Vorlage eines PCR-Testnachweises (nach §4 Abs. 6 Nr. 1 der 15. BayIfSMV) nachzuweisen.

(vgl. § 5, Abs.1 der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung)

In Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 1.000 überschreiten, gilt ein regionaler Hotspot-Lockdown. Hier gilt:

Sämtliche Einrichtungen und Veranstaltungen, die bisher Zugangsbeschränkungen nach 2G plus / 2G / 3G plus / 3G unterliegen, sind geschlossen. Das bedeutet insbesondere die Schließung von Freizeit-, Kultur- und Sportveranstaltungen, (...) Sport- und Kulturstätten sowie - hinsichtlich ihrer Präsenzangebote - von Hochschulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen und der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung.

  • D.h., Chor- und Ensembleproben, Konzerte und der Einzel- und Kursunterricht sowie die Fortbildungsangebote im Rahmen der Diözesanen Kirchenmusikausbildung sind in diesen Hotspots in Präsenz untersagt. (vgl. § 15 der 15. BayIfSMV)

Im Gottesdienst gilt:

Es ist das Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste im Erzbistum Bamberg vom 10. September 2021 zu beachten. (Dieses Konzept löst das vom Mai 2020 ab.)

Es gibt zwei Alternativen bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen:

1.) Ohne Beschränkung und Kontrolle der Teilnehmer auf 3G:
Begrenzung der Höchstteilnehmerzahl und Mindestabstand von 1,50 m wie bisher, dafür keine Maskenpflicht mehr – auch nicht beim Beten und Singen.

2.) Alternativ mit Beschränkung und Kontrolle der Teilnehmer auf 3G:
Keine Begrenzung der Höchstteilnehmerzahl und kein Mindestabstand mehr, dafür weiterhin Maskenpflicht – auch beim Beten und Singen.

Die Pfarrei entscheidet, welche Regelung sie anwendet. Bitte informieren Sie sich vor Ort.

Instrumental- oder Vokalensembles können im Gottesdienst unter Einhaltung der geltenden Regelungen lt. Rahmenhygienekonzept für kulturelle Veranstaltungen der Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft & Kunst sowie für Gesundheit & Pflege zum Einsatz kommen. (Das derzeit noch gültige Rahmenkonzept für kulturelle Veranstaltungen ist vom 14.9.2021. Wir erwarten eine aktualisierte Fassung.)

Wie bei Chorproben und Konzerten empfehlen wir auch bei der Musik im Gottesdienst einen erweiterten Mindestabstand von 2 m zwischen den Musizierenden einzuhalten. (s. hierzu auch den Brief von DMD Markus Willinger an die ChorleiterInnen vom 15.09.2021).

Weitere Informationen finden Sie auf der

Infoseite des Bayer. Gesundheitsministeriums mit häufig gestellten fragen zum Coronavirus und Erläuterungen zur 15. BayInfschuMav 

und auf der Verkündungsplattform Bayern

und in den angehängten Dokumenten.